ICS - Induktive Leitfähigkeit

Induktive Leitfähigkeitssensorik mit Temperaturkompensation zur Messung von flüssigen Medien im Bereich Automatisierung, Anlagenbau oder Lebensmitteltechnik.

Technische Daten
  • Prozessanschluss: G1“ oder applikationsspezifisch
  • Messbereich bis 2.000 mS/cm
  • Versorgungsspannung: typ. 24 VDC
  • Medien: wässrige bis pastöse Medien
  • Medientemperatur: typ. 100 °C, Hochtemperatur-Version bis 150 °C möglich
  • Schnittstelle: analog oder digital (z.B. IO-Link)
  • Hygienic Design (FDA, 3-A, EHEDG
Applikationen
  • Überwachung der Medienqualität bzw. Separation
  • Konzentrationsmessung
  • Überwachung der Reinigungszyklen (CIP) z.B. in der Food & Pharma Industrie oder Getränkemaschinen
  • Temperaturbestimmung des Mediums
Features
  • Hohe Dynamik, Messbereich bis zu 2.000 mS/cm
  • Integrierte Temperatursensorik und –kompensation
  • Selbstdiagnosefunktionen
  • Wartungsfrei, berührungslose Messung
  • Werksseitig kalibriert
  • Wirtschaftliches OEM - Modulkonzept zur einfachen Integration in die Zielapplikation
Optionen

Design

  • Spezifische Anschlussarten bzw. Einbausituationen
  • Gehäuseformen und Materialien
  • Beschriftungen

Messbereich

  • Dimensionierbar für einen großen Leitfähigkeitsmessbereich
  • Medienerkennung bzw. Separation

Interface

  • Spannung 0 – 5 V
  • Strom 4 – 20 mA
  • USART, SPI
  • CAN, LIN
  • IO-Link
  • (Single-Pair) Ethernet
  • Wireless
Funktionsbeschreibung

Das induktive Leitfähigkeitsmessprinzip beruht auf dem Transformatorprinzip wobei hier die Spule 1 als Sender geschaltet ist. Mit Hilfe des Senders wird eine Spannung und somit ein Stromfluss in das Medium (Messlösung) induziert. Der induzierte Stromfluss ist von der Leitfähigkeit des Mediums und der Zellengeometrie des Sensors abhängig.

Die Spule 2 ist als Empfänger geschaltet. Der von der Spule 1 hervorgerufene Stromfluss im Medium induziert eine Spannung in der Spule 2. Diese Spannung kann an der Sekundärwicklung N2 gemessen werden. Die gemessene Spannung ist linear zum Stromfluss im Medium.

Von der gemessenen Spannung kann auf den Leitwert zurückgerechnet werden. Mit Hilfe der Zellkonstanten wird die Leitfähigkeit bestimmt.

Die Vorteile der induktiven Leitfähigkeitsmessung sind u.a.:

  • Hohe Genauigkeit
  • Großer Messbereich bis 2000mS/cm
  • kontaktloses Messverfahren, robust gegen Verschmutzung und Anhaftungen
  • Weitgehend unabhängig von Messumgebung
Zulassungsmöglichkeiten

Hygienic

  • EHEDG
  • 3A Sanitary Standards
  • FDA

Standards

  • CE
  • FCC
  • UL
  • u.v.a.m.
Varianten
SPEZIAL – Schlauch-Ringleitungen
HYGIENIC – Food & Pharma
OEM Modul – In Line & Applikationsspezifisch

„berührungslose“ In Line Messung

Ihr Ansprechpartner

Christian Brandt Geschäftsführer der Sondev GmbH

Christian Brandt

Geschäftsführer

Telefon: +49 2721/6014-510
Mail: info@sondev.de

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